Wer kam warum auf die Idee, radioaktive Strahlung gerade in neongrün deutlich zu machen?

Michael meint:
Uranylnitrat-(VI)-hydrat wurde früher tatsächlich zum Beispiel in phosphoreszierenden Lichtschaltern verwendet. Uran als Leuchtstoff ist jedoch wegen der, wenn auch geringen (HW-Zeit: 4,5 Milliarden Jahre) radioaktiven Strahlung in Verruf geraten. Die Assoziation von grünem Leuchten und Radioaktivität ist dennoch geblieben.
BO meint:
Wenn ein RADIO läuft ist es ja AKTIV daraus folgt schon mal RADIOAKTIVITäT. und das grün kommt ganz einfach daher, das wenn ein elektrisches gerät eingeschaltet ist leuchtet die diode grün das wars logisch oder?
lelebebbel meint:
Früher wurden nämlich radioaktive Materialien verändert, um z.b. die Zeiger von Armbanduhren phosfluoreszierend zu machen. Wer schon mal einen Geigerzähler an eine (alte, sehr alte) Armbanduhr mit Leuchtzeigern gehalten hat, weiß wovon ich rede. kann mir vorstellen, dass die grüne fluoreszenz (wie auch immer man das schreibt) zu dem bild "radioaktiv=grün" geführt hat.
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