Warum habe ich immer einzelne Socken übrig, wenn ich gewaschen habe ?

Der Sockenschwund (im Englischen auch bekannt als "SSPh" (Single-Socks-Phänomen) ist wohl eines der größten Alltagsgeheimnisse der westlichen Zivilisationen. Seit der Erfindung der Waschmaschine quält jeden Studenten, jeder Hausfrau und jeden Hausmann diese Frage. Jeder kennt bestimmt diese Mischung aus Ungläubigkeit und Gewohnheit, wenn er, nachdem er die Wäsche aus der Waschmaschine oder dem Trockner genommen hast, beim Zusammenziehen der Socken mal wieder feststellst, dass mindestens einer, meistens aber gleich mehrere einzelne Socken ohne "Partner" übrig bleiben. Zu allem Überfluss passen diese dann untereinander aber auch gar nicht zusammen, so dass man sich zunächst mit der Hoffnung begnügen muss beim nächsten Waschgang auf ebenso wunderliche Weise die Partner-Socke wiederzuentdecken.

Doch Pustekuchen, nach spätestens dem 3. Waschgang gelangst man dann zu der frustrierenden Erkenntnis das entweder neue Socken her müssen (einzelne gibt es natürlich nicht!) oder aber man verschiedene Socken zusammenträgt, was man dann entweder als besonders trendy und kreativ abtun kann oder aber mit eben diese Fragestellung begründet. Gleichzeitig hat man sich im Keller eine Sockenkiste angelegt, die jedoch das ganze Debakel nur verdeutlicht, statt abschwächt.

"Haben Sie sich nicht auch schon oft gefragt, wohin die ganzen Socken verschwinden die man in die Waschmaschine stopft? Man besitzt zwei Füße und trotz besitzt man Berge von vereinsamten Socken, deren Partner unauffindbar verschollen ist. Jährlich entstehen so in Haushalten weltweit Milliardenverluste, ganz zu schweigen von den Kosten für die Psychotherapeuten für die Sockenwaisen. In einem langwierigen und teuren Forschungsprojekt ist es uns nun gelungen nachzuweisen, dass in Waschmaschinen Außerirdische leben die sich von Socken ernähren! Die Außerirdischen stammen vom Planeten Stru'humph und da dieser bedauerlicherweise vor vielen Jahren (etwa zu der Zeit als auf der Erde die ersten Waschmaschinen auftauchten) explodierte, wanderten die Stru'humphianer aus und fanden auf der Erde in Waschmaschinen eine neue Heimat. Als Nahrungsquelle nutzen sie die dort reichlich vorhandenen Socken, wobei sie aus religiös-spirituellen Gründen nie beide Socken eines Paares verzehren. Bevorzugt werden die Lieblingssocken des Waschmaschinenbesitzers, da diese häufiger getragen werden und außerdem verbinden die Stru'humphianer mit dem Verzehr einer Socke die von jemand anderem sehr geschätzt wird, eine spirituelle Kräftigung. Weitere Details hierzu entnehmen Sie meinem im Kürze erscheinenden Buch "In der Tiefe der Trommel".
Shandra meint:
okay okay vorweg gesagt es handelt sich hier bei um eine antwort die etwas skurril ist und nicht allzu ernst genommen werden darf. Es gibt diese abende wo man sich einfach mit Freunden zusammen setzt und einmal endete das damit das wir uns über Verschwörungstheorien unterhielten... letztlich kamen wir dann auch auf die antwort warum permanent Socken verschwinden... oder zumindest eine Socke. Das ist nämlich so... die cia hat von jeder Waschmaschine aus Schläuche gelegt die direkt in eine supergeheime zentrale führen. dort sammelt man die Socken und entnimmt ihnen dna. so können sie von uns allen die dna speichern und zudem noch die wirtschaft ankurbeln da wir ja ständig gezwungen sind neue Socken zu kaufen. Vielleicht ist das nicht die Lösung... aber zugegebener maßen etwas worüber man mal nachdenken kann *G*
Kirsten ter Vara meint:
Eine an sich logische Betrachtung vermisse ich in den ganzen Ausführungen zur verlorenen Socke noch... Aus Gründen kostengünstiger Produktion werden in Wirklichkeit ausschließlich Strumpfhosen gefertigt. Socken entstehen dadurch, indem das Fußteil der Strumpfhose abgeschnitten wird und eben als Socke verkauft wird. Die nun fußlose Strumpfhose wird als Leggings, lange Unterhose o.ä. auf den Markt geworfen. Natürlich haben die nun vereinsamten Socken das Bedürfnis, sich wieder mit der Leggings zu vereinigen, so daß ihnen jedes Mittel recht ist, auszubüchsen und sich auf die Suche nach ihren Ursprüngen zu machen. So erscheint es sinnvoll - nicht nur aus humanitären Gründen für Socke und Leggings - gleich Strumpfhosen anstatt Socken zu tragen. Abgesehen davon: Das Strumpfhosen auf unerklärliche Weise verschwinden, wurde noch nirgendwo festgestellt oder dokumentiert.
Der Mathematiker meint:
Das ist doch ganz logisch, wenn ich 2 Socken in die Waschmaschine gebe und nur einen Socken herausbekomme, dann hat sich die fehlende Socke in Energie umgewandelt. Es ist so das Aufgrund der Form und Affinität des Sockens sich dieser gemäß der Einsteinchen Masse - Energie Äquivalenz gemäß E=mc^2 in Energie umwandelt. Sehr beängstigend ist dabei die entstehende Engere. Gehen wir davon aus, das ein Socken 50 g wiegt dann gilt E=0,05kg*(300.000.000m*s-1)^2=4500000000000000 kg*m^2*s^-2=7,209e+34 eV. Aus dem Socken müsste ein solch extrem hohe elektromagnetische Strahlung emittiert werden, dass man sich der laufenden Waschmaschine nur mit einem Spezialanzug nähren dürfte, um keine gesundheitlichen Schäden davonzutragen.
Helge Haas in der Online-Ausgabe der ZEIT 05/2001 meint:
"Ich brauchte dringend ein Gerät, das verlorene zweite Socken wiederfindet. Wer kennt dieses Phänomen nicht: Man wäscht Socken als Paare - und heraus kommen sie als Einzelstück. Ich vermute, irgendwo gibt es einen Ort, nennen wir ihn den Planeten der Socken, wo es einen riesigen Stapel aus Milliarden Socken gibt, die seit der Erfindung der Waschmaschine dorthin katapultiert wurden. Der »Socken-Reunionator« nutzt Methoden der Quantenmechanik und der DNA-Analyse und hat große Ähnlichkeit mit einer alten Küchenwaage, links ein Teller, rechts eine Glocke. Auf die linke Seite, das ist der Analysator, legt man die vorhandene Socke, deren Socken-DNA überprüft wird. Das ist nötig, um aus dem großen Stapel den passenden Partner herauszufischen. Findet der Sockenreunionator die richtige Socke, wird sie per Quantensprung in unsere Realität zurückgeholt und unter der Glocke materialisiert."
Im Brief eines Unbekannten an Prof. Dr. sc. nat. Dierck-Ekkehard Liebscher (Cosmology group in the AIP), den dieser wiederum auf seiner Webseite veröffentlicht hat kann man folgendes lesen: "Vor sieben Monaten habe ich mir eine neue Waschmaschine zugelegt. Es ist ein modernes Gerät mit allem Schnickschnack, und ich bin sehr zufrieden damit. Allerdings in einer Hinsicht macht sie mich stutzig: Immer wieder passiert es, dass nach einem an sich erfolgreichen Waschgang einer meiner Socken fehlt. Auch nach intensivster Suche kann ich in einem solchen Fall keine, aber auch gar keine Reste irgendwelcher Art in der Maschine finden. Keine Fetzen, keine verschmorten Stücke oder sonst was. Er ist einfach weg. Doch damit nicht genug: Nach einigen Tagen, oft nach Wochen, sind einige der Vermissten wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht. Still und heimlich hatten sie sich zwischen die übrigen Wäschestücke geschmuggelt und taten so, als ob nichts geschehen wäre. Mir ist es jedes Mal eisig den Rücken heruntergelaufen, als ich wieder einen von ihnen in den Händen hielt. Ich habe sie nicht wieder in meinen Wäschefundus aufgenommen, sondern bewahre sie in einem Karton im Keller auf, denn zum einen hatte ich ihren Partner längst zum Putzlappen umfunktioniert, zum anderen habe ich einen Verdacht, der mich seit einiger Zeit nicht mehr loslässt. Auf den Verdacht brachte mich ein guter Freund, der in einem Science-Fiction-Film etwas von sogenannten Wurmlöchern oder so gehört hatte. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit konnte man sich da plötzlich in einer völlig fremden Galaxie wiederfinden, wenn man nicht aufpasste. Was wäre, wenn meine Socken auch in eine solche Dimensionsfalle geraten sind, in eine Art Tunnel zu einem fernen Ort im Universum? Wenn diese Verbindung stabil wäre, wäre es doch erklärbar, oder wenigstens nicht unmöglich, dass sie einige Zeit später die Reise zurück antreten und wieder auftauchen. Oder vielleicht haben sie eine Zeitreise hinter sich, wie man es auch oft im Fernsehen sehen kann (Die Maschine schleudert mit über 1000 UpM, kann diese hohe Geschwindigkeit vielleicht Zeitsprünge verursachen?). Es wäre doch denkbar, dass sie in einer Zukunft gelandet sind, in der die Menschen (oder wer auch immer) Zeitmaschinen wie wir Autos besitzen und die Kleidungsstücke kurzerhand zurückgeschickt haben (oder besser: haben werden). Was sollen sie auch mit einem einzelnen, gebrauchten Socken? Oder vielleicht steht irgendwo im unendlichen Weltraum eine ähnliche oder nahezu baugleiche Waschmaschine, so dass sie mit meiner sozusagen "auf demselben Frequenzband'' sendet. Der Gedanke, Socken zu besitzen, die schon Außerirdische oder zukünftige Menschen in der Hand hatten, lässt mich nicht mehr schlafen. Deswegen wende ich mich an Sie, da Sie als Physiker sicher am besten beurteilen können, welche meiner o.g. Theorien denn nun stimmt. Ich bitte Sie um eine fachliche Bewertung dieses Phänomens und hoffe, dass Sie sich mit einer befriedigenden Erklärung bei mir melden können. Für weitere technische Details (Typ und Hersteller der Maschine, Material und Farbe der Socken usw.) stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen N.N.
Sibylle Faehndrich meint:
"Weil alle Waschmaschinen Sockenfresser sind, aber von jedem Paar Socken leider nur einen fressen..."
Martin meint:
"Zwei Bemerkungen zu der Sockengeschichte: 1. Die Socken-Schluepfen-durch-Spalt-in-der-Waschmaschine Theorie erscheint mir sehr plausibel. Ich studiere zur Zeit in New York und hier sind vor allem Waschmaschinen der 'toploader' Bauweise üblich bei denen die Wäsche von oben eingefüllt wird. In 5 Monaten habe ich kein einziges neues Paar Socken kaufen müssen und hatte in meiner Wäsche auch kaum 'mismatched socks'. 2. Die jeder-zweite-socke-loest-sich-auf Theorie halte ich für eher unglaubwürdig. Vorstellen kann ich mir jedoch, dass jeder zweite Socken so hergestellt wird, dass er in der Waschmaschine seine Form und/oder verändert und so seinem Zwillingssocken nicht mehr zugeordnet werden kann."
TrendyHandyAndy meint:
Liebe Sockensucher, es ist an der Zeit, daß ich in diese Diskussion eingreife und entgültig für Klarheit schaffe. Das ganze Sockenphänomen wurde bereits vor Jahren von dem berühmten Physiker Stephen Hawking eingehend erforscht und beschrieben. Das ganze kann in seinem Bestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit" auf einer der letzten Seiten nachgelesen werden. Einigen Kommentatoren kann hiermit wenigstens teilweise recht gegebenen werden. Hier ein kurzer Ausschnitt: Hawking-Strahlung und ungleiche Socken Hawking behauptet doch tatsächlich, dass schwarze Löcher in Waschmaschinen am bedauerlichen Verschwinden von Socken während des Waschvorgangs schuld seien. Die Theorie über die Trennung von Teilchenpaaren am Ereignishorizont wirft neues Licht auf dieses verblüffende Phänomen. Nun ist endlich klar, warum immer nur einer von einem Paar verschwindet. Socken können beim waschen >>real<< werden. Ein einzelner Socken ist allerdings nicht mehr viel wert - außer als Putzlappen oder Spielzeug für den Hund. Genauso unnütz - vom wissenschaftlichen Interesse einmal abgesehen - ist ein einzelner Socken, der in einem Haushalt auftaucht, in dem eine Fußbekleidung von dieser Größe, Art, Farbe und Duftnote noch nie gesichtet worden ist. Im letzteren fall muss gegen alle Erwartung mit dem Vorhandensein eines Wurmloches gerechnet werden. Ich hoffe damit einen entscheidenden Beitrag zur Beantwortung dieser Frage gegeben zu haben. Vor allem schon deshalb, weil ich, wie es in wissenschaftlichen Publikationen üblich ist, als Untermauerung eine Literaturstelle eines anerkannten Wissenschaftlers angegeben habe. :-)
keefli meint:
Ich habe herausgefunden, dass Aliens für das Verschwinden von Socken aus der Waschmaschine verantwortlich sind. Sie benötigen diese Teile für ihren Warp-Antrieb.
AllroySez meint:
"Waschmaschinen, das Universum und der ganze Rest... *hust* Aaaaalso... ich hab mir mal wieder ne Theorie durch den Kopf gehen lassen. Ich habe mich gefragt, was wohl mit all den einzelnen Socken passiert, die nach einem Waschabenteuer in der Maschine verschwunden sind. Nach kurzem Überlegen war ich der Meinung, dass durch die Reibung der Waschtrommel an dem Waschwasser zusätzliche Wärme entsteht, die sich zu der Hitze des Warmen Wassers addiert. Zusammen mit der Reibung der Trommel und der mittlerweile riesigen Hitze kann es passieren, dass ein Loch im Raum-Zeit-Gefüge entsteht. Quasi ein Schwarzes Loch, dass sich Materie in Form von Socken anfrisst. Da schon wissenschaftlich erwiesen wurde, dass Schwarze Löcher als "Abkürzungen" genutzt werden können*, können diese Socken irgendwo im Universum landen. Entweder schweben diese dann ziellos durch den Raum oder landen irgendwo auf irgendeinem Planeten, dessen Bewohner wiederum Theorien aufstellen, wo wohl diese ganzen einzelnen Socken herkommen mögen... Wenn man nun aber eine Riesige Waschmaschine baut, sich mit Asbest- und/oder Neopren-Anzügen ausstattet und Menschen mit diesen Ausrüstungen anstatt der Socken in diese riesige Waschmaschine steckt, könnte man eine Art Zeitreise erlangen, wobei man leider nicht weiß, wohin uns diese führt. Erwiesen ist es leider noch nicht mit den schwarzen Löchern in der Waschmaschine, aber es liegt doch nahe, oder?"
JOB meint:
Eventuell gilt ja auch für Socken die Heisenbergsche Unschärferelaton der Quantenwelt, nach welcher niemals der Ort und die Geschwindigkeit eines (Qunaten-)Objektes gleichzeitig feststellbar ist. Da nun die Trommel mit einer definierten Geschwindigkeit rotiert, ist eben der Aufenthaltsort der Socken nicht mehr festellbar. Wenn die Maschine anhält sind die Socken zwar wieder örtlich bestimmbar, befinden sich dann aber mit 90%iger Wahrscheinlichkeit nicht mehr innerhalb der Maschine.
Christian Scheller meint:
Für das Sockenproblem gibt`s eine einfache Lösung: nur eine Sorte Socken kaufen; ist zwar etwas langweilig, dann entfällt aber auch das lästige Sortieren
Guenter Walther meint:
In der Waschmaschine verschwinden sie nicht Jedenfalls nicht in modernen. Suchen Sie hinterm Bett, im Bad, im Kleiderschrank. Beliebt sind auch mitgewaschene Hemden, T-Shirt, Hosen usw. Sie wachen sich dort ganz klein oder strecken sich unauffällig lang aus. Jedenfalls scheinen sie auf boshaftes Verstecken programmiert zu sein. Vielleicht soll auch der Neukauf damit forciert werden. Auf jeden Fall verwahren. Ich habe schon nach Monaten sockenwiedersehensfeste feiern können.
Josef meint:
Eine Waschmaschine braucht nicht nur Strom+Wasser, sondern auch Nahrung! Und Liebe! Den gröbsten Hunger stillt die Europäische Waschmaschine durch Vertilgen der einen oder anderen Socke. Wird der Waschmaschine nicht die ihr gebührende Liebe zuteil, verfällt sie in einen Frust-Fressrausch. Meistens verschlingt die Maschine dann Dinge mit starkem Menschengeruch, um die menschliche Nähe zu simulieren. Eben das sind oft die Socken! Ergo: Je mehr Liebe Sie Ihrer Waschmaschine geben, desto mehr Socken gibt sie nach dem Waschen wieder heraus!
Gnom McGnomus meint:
Wissenschaftlich gesehen ist der Fall völlig klar: Durch die hohe Drehzahl der Waschmaschinen wird in der Mitte der Trommel ein Punkt mit extrem starker Mikrogravitation erzeugt. Dieser kann das Raum-Zeit-Kontinuum verzerren und es entstehen somit winzige Schwarze Löcher. Socken (und manchmal auch ein Slip) sind die einzigen Wäschestücke, die klein genug sind um dadurch völlig zu entschwinden. Aus Trocknern verschwinden nur selten Strümpfe, da sie ja nicht so stark schleudern. Bedenklich ist die massive Erhöhung der Drehzahlen in den letzten Jahren - das Phänomen wird vermutlich weiter zunehmen.
Regina Seiß meint:
Die Theorien mit den Schwarzen Löchern sind nicht abwegig, aber leider nicht ganz korrekt. Diese Schwarzen Löcher befinden sich nicht in den Waschmaschinen, sondern die Socken BEKOMMEN Schwarze Löcher und verschwinden dann durch diese. Die Lösung mit dem Triple-Socken-Pack gibt es bereits, ich glaube, ein sparsamer Schwabe hat sie erfunden.
Socken verschwinden tatsächlich in der Waschmaschine. Aber nicht nur die, betroffen sind auch andere kleine Wäschestücke - in erster Linie natürlich Unterwäsche. Durch die Schleuderbewegung entsteht vorm dem Bullauge zwischen Trommel und Gehäuse der Waschmaschine ein Spalt, durch den gelegentlich Wäschestücke rutschen. Diese landen dann im Bottich unter der Trommel und können durch den Abwasserschlauch aus der Maschine gesaugt werden.
Ein Mitarbeiter von MIELE weiß dazu:
Es ist tatsächlich oftmals so eine Sache mit den Socken - und immer werden die Waschmaschinen für schuldig erklärt, und dabei können diese nun wirklich nicht für das Verschwinden von Socken verantwortlich gemacht werden. Der Grund, dass Sie nach einer Wäsche das Gefühl haben, Ihnen fehlt ein Socken, hat oftmals ganz banale Ursachen: Der zweite Socken ist entweder gar nicht mitgewaschen worden, sondern liegt noch zusammen mit anderen Wäschestücken in der Wäschetruhe und wartet nur darauf, dass er an der Reihe ist, gesäubert zu werden, oder er hat sich beim Waschen in irgendeinem anderen Wäschestück verfangen und "taucht" bei nächster Gelegenheit wieder auf, natürlich dann, wenn Sie gar nicht damit rechnen und möglicherweise den anderen "Einzelgänger" schon entsorgt haben. Oder das fehlende Exemplar wird versehentlich mit Koch-/Buntwäsche bei 60 oder gar 95 Grad gewaschen, und reagiert auf diese Behandlung evtl. mit Einschrumpfen und ist somit nicht mehr wiederzuerkennen. Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten, nur dass ein Socken mit dem Wasser aus der Waschmaschine gepumpt wird, ist bei unseren Maschinen nicht denkbar. Wenn Sie sich anschauen, wie bei einer Miele-Waschmaschine die Teile Innentrommel und Türdichtung konstruiert und eingebaut sind, dann sehen Sie, dass es technisch nicht möglich ist, dass ein Socken durch diesen schmalen Spalt passt.
Das BOSCH - Infoteam weiß dazu:
Es besteht ein unvermeidliches Spaltmaß zwischen Manschette und Trommel, das zwar überlappt ist, bei viel Wäsche aber durch den Druck die Lippe nach vorne gedrückt wird und so z. B. Kleinstteile wie Socken hindurchgedrückt werden. Dies ist aber sehr selten. Daher wird in den Gebrauchsanleitungen von Bosch darauf hingewiesen, dass man Kleinstteile im Netz waschen soll. Wer nicht liest, dem fehlt ab und zu ein Wäschestück. Anders verhält es sich beim Wäschetrockner. Hier kann so etwas nicht passieren, denn der Trockner würde ganz schöne Geräusche von sich geben, wenn ein Kleinwäscheteil irgendwo dazwischen gekommen wäre. Hier kann nur das bereits in der Wanne vermisste Teil von Anfang an fehlen. Das Geräusch des Trockners hält man nicht lange aus.
Der Leiter von Module Hydraulic Systems weiß dazu:
Das beschriebene Phänomen ist eine bauartbedingte (Frontlader mit Gummimanschette) Begleiterscheinung, die unserer Kenntnis zwar nur selten auftritt, aber wenn, dann meistens beim Überladen der Maschine vorwiegend mit Kleinteilen (Socken, Unterhosen, Babykleidung ...). Der sich ergebende Spalt zwischen Manschette und Trommel ist bei diesem System leider nicht vollständig zu eliminieren (Bauteiltoleranzen, elastische Verformung/radiale Auslenkung der Trommel beim Schleudern ...). Selbstverständlich haben auch wir andere Lösungen und Ideen, die aber noch nicht bis zur Serienreife entwickelt sind.
foa.de - Team meint:

Folgende Ursachen des Sockenschwundes sind demnach möglich - hier in der Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit nach gesundem Menschenverstand:

 

1. Es wurden schon beim Füllen der Waschmaschine Socken vergessen, was allerdings wiederlegt werden könnte, indem man sich versichert das die Socken nur paarweise hineinkommen.

Diesbezüglich gibt es zahlreiche Firmen, die sich diesem Problem angenommen haben und Produkte entwickelt haben, die die Socken in der Waschmaschine zusammenhalten.

Ich will aber erstens keine Werbung machen und zweitens nicht eines der letzten großen Mysterien unserer Zeit auf so banale Weise lösen... dennoch sei Interessenten dieser Film (Quelle: WDR), sowie ein Besuch der Webseiten http://www.klickso.de/ (Zitat: Vorgestellt in ARD und ZDF und für genial befunden.) http://www.sockenfix.de/ , http://www.clipso.de, http://www.snap-sock.de oder http://www.sockenklammer.de/ (die sich zudem mit diesem Problem beschäftigt!) ans Herz gelegt.

Es sei noch angemerkt, dass diese verlorenen Socken ja irgendwann wieder auftauchen müssen, so dass die einzelnen Socken sich quasi immer abwechseln.

 

2. Der oder die verlorene Socken sind gar nicht verschwunden, sondern haben sich nur in alter guter "Verstecken"-Manier in

  • die Bettbezüge

  • die Spannbettücher

  • oder die Kopfkissenbezüge

zurückgezogen oder befinden sich gar noch in der Waschtrommel. Während die Zentrifugalkraft diesen Effekt verstärkt, hilft gründliches Suchen und Schauen nach dem Waschgang diese Fehlerquelle nahezu vollständig auszuschalten. Auch Socken immer separat zu waschen, kann sich als probates Mittel erweisen.

 

3. Einige (ehrliche) Antworten der Waschmaschinenhersteller sprechen eindeutig dafür das der Sockenschwund eine "bauartbedingte" Begleiterscheinung der Waschtrommel ist, es sich also um technische Unüberwindbarkeiten der Waschmaschinen handelt. Dagegen spricht allerdings, dass unsere Flüsse nicht voller (abgesaugter) Socken sind und mir keine Verlustfälle etwa von Stringtangas - die ja viel besser flutschen - bekannt sind. 

 

4. Auch hat man schon gehört, dass die Textilindustrie bei jedem zweiten Socken ein bestimmtes Garn, das sich bei einem hohen Feuchtigkeitsgrad und einer bestimmten Erwärmung auflöst, damit der Umsatz gesteigert wird.
Eher unwahrscheinlich, denn Männer mit Schweißfüßen würden diesem Trick schon nach kurzer Zeit auf die Spur kommen. (Zitat: www.maennerseiten.de)

5. Zu guter letzt bleibt also nur eine zwar prinzipiell unwahrscheinlichste, aber zumindest nicht zu widerlegende Theorie, die hier bereits von Lesern erwähnte Möglichkeit:

Durch die hohe Rotation der Trommel entsteht ein Riss im Raum-Zeit-Gefüge und die Socken werden in ein Paralleluniversum geschleudert. Entweder schweben diese dann dort ziellos durch den Raum oder landen irgendwo auf irgendeinem Planeten, dessen Bewohner wiederum Theorien aufstellen, wo wohl diese ganzen einzelnen Socken herkommen mögen, die sie nach jedem Waschvorgang zuviel in der Trommel haben. (z.T. zitiert von www.maennerseiten.de)

 

Es gibt tatsächlich eine internationale Socken-Suchmaschine

dort kann man nach seinen Socken suchen... und bekommt sogar eine Email-Adresse desjenigen, der sie hat!

Sogar illustere wirklich lustige Socke-(Such)-Geschichten (engl.) kann man im Netz finden:

und

Bild von http://www.sockenfressendewaschmaschine.com

Sockenclip der Firma "klickso"

und einer der Firma "clipso"

und noch einer: Snap Sock®

Bild von der Webseite von www.snap-sock.de

 

Letztlich ist es allerdings völlig egal warum die Socken verschwinden, FAKT IST dass sie verschwinden, also fragst Du zurecht "WAS KANN ICH TUN"?

 

>>> Abo oder suchen

 

Einfach bei SOCKENPORTAL.DE ein Sockenabo bestellen um wenigstens den Nachschub sicher zu stellen, oder aber er die Daten seiner verlorenen Socken, bei einer internationalen Sockensuchmaschine eingeben und (lange) warten.

 

>>> Der drei-Socken-Trick

 

Der XXL COMEDY FORSCHUNGSCENTER berichtet auf seiner Webseite...

 

"Die Lösung ist so einfach wie genial, und so haben wir es bereits zur Marktreife weiterentwickelt. Nie wieder einzelne Socken, glückliche Menschen überall, gutes Wetter und den Weltfrieden durch das einzigartige, patentierte neue XXL COMEDY SOCKEN KONZEPT:

Die revolutionären triple-Socken-Pack! Mehr Socke muss nicht sein! Es ist wirklich so einfach seinen Füßen Gutes zu tun - der Triple-Pack ist die Lösung jeder noch so gefräßigen Wäschetrommel: Blödsinn glauben Sie? Jetzt treibt der Kerl es zu weit, werden Sie sagen, der Typ spinnt, lächerlich - und Mundgeruch hat er auch.....doch halt: rechnen Sie doch selbst einmal nach: Sie kaufen ein Triple-pack, waschen sie wie gewohnt und - einer fehlt dann! Ha da ist die Freude groß denn: Macht ja nix, bleiben ja noch zwei zum anziehen! ja das haut schon rein, nicht wahr? Aber die ganz schlauen werden jetzt sagen: "Toll, und bei der nächsten Wäsche fehlt dann doch wieder einer....!" Aber: Au contraire, wie unsere französischen Käsecrackernachbarn sagen - denn: Sollte das passieren, kauft man einfach ein neues Triple-Pack nach, und hat dann - na, schon bemerkt - ZWEI VOLLSTÄNDIGE PAARE!!! Na, fällt der Groschen langsam??? Es mag zwar einfach klingen, aber manchmal sind es eben die kleinen Dinge im Leben die Großes ausmachen! (Und wenn Ihr mich fragt, sollte das auch für männliche Geschlechtsteile gelten....!)" (zitiert von http://www.xxlcomedy.de/socken.htm)

 

>>> Der Kindergärtner(innen)-Trick

 

Den ganz kreativen unter uns sei es noch empfohlen aus den verlorenen Socken Puppen zu basteln, wie es bei LIFELINE angeregt wird:


"Einzelne Socken, deren Gegenstück im Bermuda-Dreieck Waschmaschine verloren gegangen ist, finden sich in jedem Haushalt. Daraus lassen sich wundervolle Puppen basteln:
Man nehme eine alte Socke oder eine Strumpfhose, Stoffreste oder Watte zum Füllen. Die alte Socke ausfüllen bis ein runder Kopf geformt ist und zubinden. Mit Farbe lässt sich ein Gesicht aufmalen und aus Wolle entstehen Haare: lang, kurz, schwarz oder braun. Einfach die gewünschte Länge zuschneiden. Diese werden dann mit einem Kleber auf den Kopf angebracht. Der Kopf ist fertig. Für den Körper braucht man etwas mehr Geduld und hier sollte man auch helfen. Das Puppenkleid muss zugeschnitten und genäht werden. Einfacher ist es, wenn ein dreieckiges Stück Stoff am Hals der Puppe festgenäht wird, so dass ein Kleid entsteht." (zitiert von LIFELINE)

 

...einfach toll, oder?! Mein persönlicher Favorit ist aber der "Frosch" von www.babysmile.org (hier ist der Name wohl Programm):

 

"Zunächst wird ein alter Socken vorne (über alle Zehen) rund abgeschnitten. Jetzt wird ein Stück Pappe oval zugeschnitten, so dass es - in der Mitte geknickt - genau in die abgeschnittene Sockenspitze passt. In gleicher Größe wird auch das Stück Filz für den Mundinnenraum ausgeschnitten. Die Socke wird am Rand der Öffnung auf die Pappe geklebt, anschließend wird das Stück Filz darauf geklebt. Zum Schluss werden Augen und Zunge ausgeschnitten und aufgeklebt. Wenn die Hand hineinschlüpft, kann die Puppe sprechen."

 

...also raus mit den Socken und lasst die Puppen tanzen (Hohoho!)

Eine weitere Möglichkeit den Verlust seiner Socken zu minimieren ist der "Sockenschuss". Hierbei verbindet man die zwei zusammengehörenden Socken mit einem kleinen Plastikfaden. auf diese weise gehen erstens keine Socken mehr verloren und zweitens spart man sich, wenn man die Socken nach dem ausziehen gleich verbindet, das sortieren. Weitere Infos dazu gibt es unter www.sockenschuss.de. Mit hat es jedenfalls sehr geholfen. (B.T.)

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