Woher stammt die Abkürzung "O.k." und was bedeutet sie?

O.k. ist Amerikas populärstes Exportprodukt und von allen Amerikanismen mit Abstand das erfolgreichste. Es findet Verwendung in Hunderten von anderen Sprachen und wird überall verwendet, von Paris bis Beijing, von Johannesburg bis Kalkutta. Unabhängig von Alter, Geschlecht und intellektueller Selbsteinschätzung ist dies und jenes O.k. oder auch nicht. 

O.k. ist, kennt und benutzt jeder. Und dennoch, so unglaublich es klingt, weiß (fast?) niemand, wofür die Abkürzung eigentlich steht, oder?! Jahrzehnte, ja wenn nicht Jahrhunderte lang war der Ursprung von "O.k." der heilige Gral heilige Gral der Etymologie (Wissenschaft von der Herkunft u. Geschichte der Wörter u. ihrer Bedeutungen). Erklärungen gibt es seit dem viele, mehr oder wenige glaubhafte... 
Tina meint:
Theorie 1 - Ein verballhornter englischer Ausdruck

Mein derzeitiger Wissensstand ist, dass die folgende Theorie die momentan von den meisten Anglistikern anerkannte ist. Sie enthält die umfangreichsten Informationen und steht deshalb auch am höchsten auf meiner Realitätsskala. Zudem wurde diese Theorie unter anderem von Professor Allen Walker Read an der Columbia University vertreten. Er veröffentlichte diese Theorie das erste Mal am 19. Juli 1941 im „Saturday Review of Literature“.

Im Sommer 1838 kam in Bosten, später auch in New York und New Orleans, die Mode auf, Ausdrücke bewusst falsch abzukürzen. So gab es damals Abkürzungen wie KG für „know good“ (no go) oder KY für „know yuse (no use). Zudem gab es auch die Abkürzung OK für „oll korrect“. Das erste geschriebene OK wurde auf einen Zeitungsartikel im Jahre 1939 datiert. Wie die meisten anderen temporären Moden auch, gingen die meisten dieser Wörter wieder verloren. OK blieb jedoch bestehen. Professor Allen Walker Read hat dazu folgende Erklärung. 1840 wollte der amerikanische Präsident „Martin van Buren“ für seine zweite Amtszeit gewählt werden. Der Spitzname des Demokraten war „Old Kinderhook“, was auf seinen Geburtsort „Kinderhook“ in New York zurückgeführt wird. Die Unterstützer gründeten nach seinem Spitznamen den „OK-Club“, der dem Präsidenten bei seiner zweiten Amtswahl helfen sollte. Seine politischen Gegner nahmen diese Abkürzung auf und gaben ihr neue Bedeutungen wie „out of kash“ oder „out of kredit“. Er verlor die Wahl, doch das OK soll sein Überbleibsel an die Menschheit gewesen sein. Diese Theorie ist jene, die ich persönlich am realistischsten finde, zumal sie wissenschaftlich untermauert ist.

Theorie 2- Englisches Fehlverständnis

Im Altertum soll sich die folgende Geschichte abgespielt haben. An einem Hafen in England wurden alle Schiffe von Aushilfsarbeiter abgeladen. Diese Aushilfsarbeiter waren günstige Arbeitskräfte und sprachen und schrieben oft nur spärlich die englische Sprache. Jedes mal, wenn ein Schiff von den Arbeitern leer geräumt wurde, wurde ein entsprechender Vermerk auf einem Plan durchgeführt. Dieser Vermerk lautete „all clear“. Ein Arbeiter, der gravierende Englischprobleme hatte, sollte nun diesen entsprechenden Vermerk durchführen und rief zu einem Kollegen, was er eintragen solle. Dieser schrie „all clear“. Mit Phantasie und fehlendem Verständnis soll dieser eine Arbeiter das OK durch eine falsch interpretierte Abkürzung in das Leben gerufen haben. Auch in dieser Geschichte trennen sich die Gemüter, im Verhältnis zu den folgenden Theorien finde ich diese nicht realistisch.

Theorie 3 - Französisches Fehlverständnis


Dies ist auch eine Theorie aus der Hafengegend. Wenn ein Schiff am Kai angelegt hat, wird es meist von Mitarbeitern mit Leinen an dem Selbigen befestigt. Nun soll es vor vielen Jahren die Situation gegebene haben, dass, wenn ein Schiff angelegt hat, „Am Kai“ gerufen wurde, damit die anderen wussten, das Schiff kann jetzt befestigt werden. Wenn wir jetzt wissen, was „am Kai“ auf Französisch heißt, wissen wir woher diese Geschichte kommt - „au kai“. Dieser Ruf soll irgendwann falsch in „OK“ abgekürzt worden sein. Diese Theorie ist ähnlich wie die Vorige und meiner Meinung nach auch nicht besonders glaubwürdig.

Theorie 4 - Kartoffelzüchter Oskar Keller

Dieser wehrte Herr soll Kartoffeln nach Zentralamerika geliefert haben. Er stempelte auf jede Kiste sein Initialen „OK“. Weil es wirkliche „deutsche Gründlichkeit“ war und die Kartoffeln immer eine hohe Güte hatten, wurde diese schließlich nicht mehr kontrolliert, denn sie waren immer „OK“. Auch hier halte ich den Wahrheitsgehalt für sehr gering.

Theorie 5 - Fordkontrolleur Otto Krause

Der Name Otto scheint der erste Ankerpunkt beim Erfinden neuer Theorien zu sein, so auch diese Geschichte. In einem Fordwerk bei Detroit soll ein Kontrolleur Otto Krause ebenfalls jedes Teil mit seinen Initialen gekennzeichnet haben.

Theorie 6 - Fordkontrolleur Otto Krüger

Dieser wehrte Herr, ebenfalls mit dem Namen Otto, soll in den Kindertagen der Automobilindustrie die absolute Endprüfung übernommen haben. Da, wie gesagt, die Automobilindustrie noch in der Kinderschuhen steckte, gab es den Endkontrolleur, der jedes Teil vor der Lieferung überprüfen musste. Nach der dritten Theorie, die sich um einen Otto dreht, halte ich diese Theorien für immer unglaubwürdiger.

Theorie 7 - Lagerverwalter Otto Krüger

Dieser Otto Krüger soll in einer New Yorker Firma die Stelle des Lagerverwalters gehabt haben. In dieser Firma wurde kein Artikel ohne die Initialen „OK“ versendet. Diese Theorie wurde in den 50’er Jahren an einigen Universitäten vermittelt und so auch an Schüler weiter gegeben.

Theorie 8 - Kontrolleur Otto Kern

Teilweise geht dies seltsame Gerücht herum, dass es in einer Elektrofirma einen Mitarbeiter gab, der Otto Kern hieß. Dieser Mitarbeiter führte die Abschlusskontrolle der gefertigten Platinen durch und kennzeichnete jedes geprüfte Teil mit seinem Kürzel - OK. Weiter geht es, dass dieser Otto Kern sehr genau war und es hieß, dass, wenn etwas durch seine Kontrolle ging, es definitiv „OK“ war. Über den Wahrheitsgehalt dieser Theorie lässt sich streiten, ich finde diese Geschichte allerdings etwas zu unrealistisch.

Theorie 9 - Zero Kills

Nun habe ich auch gelesen, dass im ersten Weltkrieg einige Zeitungen gefechte mit "Zero Kills" (Keine Toten) kommentiert hätten. Abgekürzt wurde dies durch 0K, und die anglizistische Evolution trieb dies dann zu OK. Bisher gingen meine Recherchen noch nicht in diesen Bereich, und so kann ich über den Wahrheitsgelt dieser Meldung noch keine wirkliche Auskunft erteilen.
stefan meint:
Ich dachte bisher OK kommt aus der Funkverkehr und bedeutet order command ("kommand" alte Schriftweise).
Rowan Rüster meint:
Zu beobachten ist, dass das Wort O.K., amerikanisch-phonetisch ausgeschrieben "Okay", noch nicht einmal in der Ganovensprache Chicagos in den 20ern, geschweige denn vorher in der Umgangssprache gebräuchlich war. Man sagte damals "all right". Dazu muss man sich nur mal die zeitgenössischen ersten Tonfilme im Originalton reinziehen: Kein einziges "Okay"! Für mich erhärtet sich daher die These, dass sich dieser Ausdruck tatsächlich erst durch die Qualitätskontrolle vom Band des Ford T. eingeführt hat (also schon in den 20ern, aber eben noch nicht umgangssprachlich etabliert, das dauert immer eine Weile). Es wird wohl kaum ein einziger Qualitätsprüfer alle Schichten durchgearbeitet haben um alle Autos abzusegnen, aber vielleicht waren zufällig die Herren Oswald Kowalski, Oskar Krause und Otto Kaiser (warum denn nicht alle drei???) mit einigen anderen Qualitätsprüfern am Werke. In verschiedenen Schichten oder auch langfristig zeitversetzt. Das sorgte aber dafür, dass die Zahl der Autos mit "O.K." erheblich öfter anzutreffen war als andere Initialen. Beim Erwerb dieses populären Autos, das für viele Amerikaner das allererste war, und dementsprechend ein Heiligtum, wurde dieses Zeichen wohl zum Glücksbringer, und es würde mich nicht wundern, wenn die Autohändler anderslautende Initialen kurzerhand mit O.K: überpinselt haben, damit es keinem Abergläubischen zu Augen kommt, der es als "Montagsauto" oder "Zitrone" deklariert und nicht gekauft hätte. O.K. stand dann früher oder später generell für "i.O": in Ordnung. Nach Europa und in den Rest der Welt schwappte dieses Wort mit den amerikanischen Alliierten und den Hollywood-Filmen seit den 40ern.
sergio meint:
Meine Theorie: o.k. ist das Gegenteil von k.o.
Rowan Rüster meint:
Zu beobachten ist, dass das Wort O.K., amerikanisch-phonetisch ausgeschrieben "Okay", noch nicht einmal in der Ganovensprache Chicagos in den 20ern, geschweige denn vorher in der Umgangssprache gebräuchlich war. Man sagte damals "all right". Dazu muss man sich nur mal die zeitgenössischen ersten Tonfilme im Originalton reinziehen: Kein einziges "Okay"! Für mich erhärtet sich daher die These, dass sich dieser Ausdruck tatsächlich erst durch die Qualitätskontrolle vom Band des Ford T. eingeführt hat (also schon in den 20ern, aber eben noch nicht umgangssprachlich etabliert, das dauert immer eine Weile). Es wird wohl kaum ein einziger Qualitätsprüfer alle Schichten durchgearbeitet haben um alle Autos abzusegnen, aber vielleicht waren zufällig die Herren Oswald Kowalski, Oskar Krause und Otto Kaiser (warum denn nicht alle drei???) mit einigen anderen Qualitätsprüfern am Werke. In verschiedenen Schichten oder auch langfristig zeitversetzt. Das sorgte aber dafür, dass die Zahl der Autos mit "O.K." erheblich öfter anzutreffen war als andere Initialen. Beim Erwerb dieses populären Autos, das für viele Amerikaner das allererste war, und dementsprechend ein Heiligtum, wurde dieses Zeichen wohl zum Glücksbringer, und es würde mich nicht wundern, wenn die Autohändler anderslautende Initialen kurzerhand mit O.K: überpinselt haben, damit es keinem Abergläubischen zu Augen kommt, der es als "Montagsauto" oder "Zitrone" deklariert und nicht gekauft hätte. O.K. stand dann früher oder später generell für "i.O": in Ordnung. Nach Europa und in den Rest der Welt schwappte dieses Wort mit den amerikanischen Alliierten und den Hollywood-Filmen seit den 40ern.
sergio meint:
Meine Theorie: o.k. ist das Gegenteil von k.o.
thomas meint:
Man verwendet o.k. weil die Buchstaben o und k hintereinander gesprochen genauso klingen wie okay, schreibt sich nur leichter!
dirk meint:
Alter! Das ist so einfach. O.K. ist wie so viele Abkürzungen von militärischer Herkunft und bedeutet ganz schlicht und einfach "order known!", d.h. auf deutsch "Befehl verstanden!". Alle anderen aufgeführten Erklärungen sind Blödsinn. "O.K." ist militärisch schon seit Ewigkeiten im Einsatz und dass aus "Befehl verstanden" halt irgendwann inhaltlich so was wie "In Ordnung!" wurde, ist absolut logisch. It's SO easy!
lissl meint:
Eine andere Theorie ist die, dass es von einem Griechen stammt. Er wanderte in die USA aus und teilte seinen Angehörigen telegrafisch immer mitteilte: "Ola Kala" = Alles ist gut.
Markus meint:
Meines Wissens stammt der Begriff "okay" aus der Sprache der Indianer und wurde von den weißen Einwanderern aufgrund seiner "Griffigkeit" übernommen. Wie es zu der Abkürzung "o.k." kam, ist mir allerdings schleierhaft. Ich würde es auf die mangelhafte orthographische Ausbildung der Amerikaner zurückführen, die alles mehr oder weniger sinnvoll versuchen abzukürzen.
Jonas meint:
Meiner Meinung nach kommt es aus den Anfängen der Einwanderungswelle in Amerika: Dort arbeiteten größtenteils Franzosen an den Häfen, und jedes mal wenn ein Schiff entladen war, riefen sie :" En Kay", also "Auf dem Kai!" Die Amerikaner übernahmen diesen Ruf und wandelten ihn in o.K. um.
blingling meint:
Könnte es sich nicht einfach um das Gegenteil von K.O. (knock out) handeln?
silon meint:
Ich dachte das kommt aus dem Militär und wurde gebraucht als 'zero killed', also richtigerweise null k.
Patrick L. meint:
In einer Firma musste ein Mann, dessen Vorname mit O und dessen Nachname mit K beginnt, Waren kontrollieren. Wenn ide Ware in Ordnung war, hat er einfach O.K. geschrieben - spart Zeit!
Jens meint:
o.k. steht für okay und ist aus einer Satire entstanden, als man für einen Artikel in einer amerikanischen Zeitung sarkastisch K.O. für knocked out umdrehte.
Kerstin meint:
Die Bezeichnung o.k. stammt aus dem amerikanischen Bürgerkrieg der Süd- und der Nordstaaten. Man hatte sich verbarrikadiert und am Tor wurde von jedem, der hineinwollte, eine Parole verlangt. Diese hieß 'Old Kentucky' oder kurz o.k., wenn also diese Parole gerufen wurde, war alles in Ordnung, Freund und nicht Feind stand vor dem Tor.
Trockensalz meint:
Faszinierend, wie viele Wörter oder Namen es offenbar mit den Buchstaben "OK" gibt. Ich kenne ebenfalls die "Warenprüfervariante" sowieso eine ähnliche Variante, nach der irgendein (angeblich deutscher) Offizier mit dem Kürzel "OK" Pakete geprüft haben soll - leider weiß ich nicht mehr, wann und wozu das gut gewesen sein soll.. aber dreimal darf man raten, mit welchem Buchstaben sein Nachname begonnen haben soll...
Anonymous meint:
also, mir ist zugetragen worden, dass in der Mandingosprache (in Westafrika beheimatet) okay "in Ordnung" bedeutet. Die Sklaven brachten dies nach Amerika, und wegen der mundgerechten, universellen Aussprechbarkeit hat es sich weltweit verbreitet.
FoA-Team weiß dazu:

Über die Bedeutung und Entstehung von o.K. lässt sich hier und da etwas lesen. Meistens wird jedoch nur eine Erklärung angeboten. Die glaubhafteste und seriöseste Erklärung liefert daher der amerikanische Professor Allen Walker Read in einem Artikel, der am 19. Juli 1941 im Saturday Review of Literature zum erstenmal veröffentlicht wurde:

Demnach gibt zahlreiche Gerüchte über den Ursprung der Abkürzung. Gemeinhin akzeptiert wird, dass das "O.k." zum ersten Mal im Frühjahr 1839 in der "Boston Morning Post" nachweislich gedruckt auftaucht, so etwa in dem Satz:
"It is hardly necessary to say to those who know Mr. Hughes, that his establishment will be found to be 'A. No. One' -- that is, O.K. -- all correct." (Es ist kaum notwendig zu denen, die Mr. Hughes kennen, zu sagen, dass seine Einrichtung als ' A. No. One' - was heißt, O.K. -- ganz korrekt befunden werden.)

Nun könnte man fragen, wenn also O.k. für "all correct" steht, warum heißt es dann nicht "AC"? Nun, das hängt wiederum mit einer im Sommer 1838 in Boston aufkommenden seltsamen Mode zusammen, die sich im folgenden Jahr auch in New York und New Orleans ausbreitete. Dort benutzte man nämlich zunehmend bewusst Abkürzungen von absichtlich falsch geschriebenen alltäglichen Ausdrücken wie etwa "KG" für "know go" (statt "no go" - "geht nicht"), "KY" für "know yuse" (statt "no use" - "zwecklos"), "NS" for "nuff said" ("enough said" - "genug gesagt") - und eben "OK" für "oll korrect" (statt "all correct"). Übrigens ist dies ja auch heute noch durchaus in Mode bei Bezeichnungen wie 2FAST4U (Too fast for you!) oder XS (Exzess). 

Wie es mit Moden und "coolen Trends" so ist, verschwanden die meisten dieser Abkürzungen wieder sehr schnell, nur "o.K." hielt sich und verbreitete sich bis heute immer weiter. Warum?

Dazu trug, laut Read, der amerikanische Präsident Martin van Buren entscheidend bei, der 1840 für eine zweite Amtszeit  kandidierte. Van Buren, der ursprünglich aus Kinderhook, N.Y., kam wurde gemeinhin "alter Kinderhook" (old Kinderhook)  genannt und - im Trend der Zeit - mit o.K. abgekürzt. Van Burens Unterstützer gründeten den OK (old Kinderhook) Club und gaben der Abkürzung damit eine doppelte Bedeutung im Sinne von "all correct". Im Wahlkampf wurde diese Abkürzung dann entsprechend sowohl von ihm gebraucht als auch von seinen politischen Gegnern missbraucht., So wurde dem Word OK immer neue Interpretationen unterlegt - "Out of Kash" ("pleite") oder nach der verlorenen Wahl auch "Out of Kredit" ("kreditunwürdig"). Es scheint genützt zu haben: Van Buren verlor die Wahl. 

Präsident Van Buren

So brachten die politischen Gegner des Demokraten Van Buren das Gerücht in Umlauf, dass es der ehemalige Präsident Andrew Jackson, der "Urheber" des O.K. war, weil er so schlecht in der Aussprache war, dass man eher "oll korrek" verstand, daher also "o.k." als Abkürzung für "ganz korrekt". Auch wenn das natürlich nicht korrekt (not OK) war, so führte es doch dazu, dass "o.K." in aller Munde war und sich rasch im Sprachgebrauch festigte.

Buzz Aldrin: Contact light.
Neil Armstrong: Shutdown.
Aldrin: OK. Engine stop. ACA out of Detent.
Armstrong: Out of Detent. Auto.

OK war das vierte auf dem Mond gesprochen Wort!

Allerdings ist dies nicht die einzige Erklärung. In den letzten Jahrzehnten wollen andere Forscher den Ursprung in immer neuen anderen Sprachen entdeckt haben: Lateinisch, griechisch, schottisch, französisch, finnisch, englisch, schwedisch, und selbst Deutsch waren in Verdacht das Ursprungsland zu sein. Es sollte angeblich die Abkürzung für "Oberkommando" sein, mit der ein deutscher General im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg seine Dokumente stempelte. Dies gilt aber mehr als unwahrscheinlich. 

Hartnäckiger hält sich bis heute die bereits 1885 vorgeschlagene These o.K. käme vom affirmativen " okeh" aus der Sprache der Choctaw-Indianer, die der Linguist und Professor des Albright College Cecil Adams in seinem Buch "More of the Straight Dope" erstmals vertrat und das soviel wie "in der Tat" bedeutet. Ein weiterer Präsident, Woodrow Wilson, glaubte an diesen Ursprung und schrieb "okeh" auf Dokumente, die er genehmigte. Als er gefragt wurde, warum er nicht "o.K." schreibe, sagte er "weil es falsch ist!". Auch wenn es keine Beweise für diese These gab, so hält es Adams für wahrscheinlich, dass "der Einfluss von Choctaw, afrikanischer amerikanischer Rede, politischer Rede - all das kam in einem großen Schmelztiegel zusammen. Es gibt eine Erklärung, dass die Zeitung damit begannen, aber all diese anderen Einflüsse kamen zusammen um das o.K. so populär zu machen."

Nicht unerwähnt sollen aber auch die zahlreichen, kaum oder gar nicht belegbaren Erklärungen bleiben, für die die 2 populären Buchstaben stehen sollen.

  • "OK" als telegraphisches Signal für "open key" ("empfangsbereit") 

  • "O.K."als Abkürzung für Orrin Kendall & Sons, einen Kekshersteller, der seine Produkte an die Armee während des Bürgerkrieges lieferte. OK wurde aber schon 20 Jahre vor dem Bürgerkrieg in Amerika verwendet.

  • Es kommt vom französischen Aux Cayes (Aussprache kling wie ok), einem Hafen in Haiti, der berühmt für seinen Rum ist.

  • Es sind die Initialen von Oswald Kowalski (oder auch Otto Kaiser, Otto Kaiser usw.), dem Leiter der Qualitätssicherung bei Ford Detroit zur Zeit als noch das berühmte erste Serienauto Modell T (Tin Lizzy) gebaut wurde. Jedes Auto das das Band verlies hatte ein Prüfzertifikat, unterzeichnet er mit dem Kürzel OK. Dadurch verbürgte es sich dafür, dass etwas was in Ordnung ist - für OK befunden wurde.

  • OK ist schon viel älter und eine Abkürzung für das griechische holos kalos (der Laut "h" wird nicht als Buchstabe geschrieben, sondern als eine Art Akzent, einem Spiritus), was wiederum "alles gut" bedeutet.

All diesen Gerüchten mangelt es allerdings an Beweisen, was nicht bedeutet, dass sie vielleicht nicht doch wahr sind...