Funktioniert ein "Konterbier" wirklich?

Wer nach einer durchgefeierten Nacht mit schlechtem Geschmack im Mund und einem dicken Kater aufwacht ist für schnelle Hilfe dankbar. Neben Empfehlungen wie Katerfrühstück, Bloody Mary oder der Einnahme von Kopfschmerztabletten hört man bisweilen den Rat doch ein „Konterbier“ zu trinken. Doch wie soll das denn funktionieren?

Mike A. meint:
Neulich war ich auf ner WG-Party und habe das am nächsten Morgen zum ersten mal ausprobiert.
Es hat auch wirklich geholfen, allerdings war ich gleich wieder richtig besoffen.
Ferdi75 meint:
Der neuerlich zugeführte Alkohol vertreibt den Kater natürlich nicht wirklich sondern wirkt nur etwas schmerzlindernd, weil der alte Rausch wieder verstärkt wird. Besser ein Katerfrühstück. z.B. mit einem Hering wegen der Mineralien und viel Wasser trinken.
Das „Konterbier“ ist generell nicht zu empfehlen. Die typischen Symptome eines Katers werden durch die erneut ausgelöste Rauschwirkung nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Außerdem führt die Aufnahme weiterer alkoholischer Getränke zur fortschreitenden Dehydrierung des Körpers. Also besser: Wasser- und Mineralstoffzufuhr erhöhen und der Leber Zeit zum Alkoholabbau geben.