Arminius meint:
Das lateinische Wort „Prosit“ bedeutet soviel wie „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“ oder "Es möge gelingen". Der Ausdruck wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zuerst in der Studentensprache verwendet und hat von dort Eingang in die Allgemeinsprache gefunden.
Der Brauch, dabei die Gläser aneinanderzustoßen kommt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit kam es gar nicht so selten vor, dass man einen Widersacher mit Hilfe von Gift beseitigte. Um seinen Zechkumpanen zu beweisen, dass die Getränke nicht vergiftet waren, stieß man die Krüge so ungestüm zusammen, dass sich die Getränke zum Teil vermischten. Ein potentieller Giftmörder hätte so zumindest einen Teil des Giftes selbst abbekommen. Darum machte sich verdächtig, wer nicht anstoßen wollte.