Anonymous meint:
Der französische Vorläufer des heutigen Spiels wurde in Schlosshallen auf einem rechteckigen Feld gespielt. Die Spieler machten ihre Angabe an der Seite, indem sie den Ball über das Netz gegen eine Wand schlugen, die entlang dem Feld verlief. Die Zuschauer saßen an der Wand gegenüber. Linien teilten das Feld in vier 15 Zoll (knapp 40 Zentimeter) breite, parallel verlaufende Streifen zu beiden Netzseiten. Jedes Mal, wenn ein Spieler einen Punkt machte, bewegte er sich einen Streifen weiter und kam so allmählich der Mitte des Feldes näher. Das Spiel begann an der O-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, rückte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schließlich zur 45-Zoll-Linie. Dann erst hatte er das Spiel gewonnen. Da man fand, dass diese Linie dem Netz zu nahe war, wurde die letzte Angabe auf eine 40-Zoll-Llinie zurückversetzt. So kam es zu dem 15-, 30- 40-Punkte-System. Es gilt auch heute noch, obwohl das Spiel sich zu einem Sport im Freien gewandelt hat. 1874 gab ihm ein englischer Major den Namen "Tennis" und stellte die heute gültigen Regeln auf.
Florian meint:
Hallo! Auf die Frage warum die "Null" beim Tennis "Love" statt "Zero" heißt, habe ich eine andere als die bereits gegebene Antwort. Meinen Informationen nach wurde früher mit einem Ball aus Watte Tennis gespielt. Dieser verformte sich natürlich bei jedem Schlag und sah demnach nie aus wie ein richtiger Ball. Die Zuschauer und Spieler in England haben diese Ballformen immer als "lovely" beschreiben. Irgendwann hat dann das "Love" Einzug in das Punktezählen erhalten und wurde so zur "Null"!
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