Geht
man von der ganz sachlich Seite an das Problem ran, so kann in der
Fachliteratur nachlesen, dass Zehen mit dem lateinischen bzw.
medizinischen Fachbegriff der "digiti pedis" bezeichnet
werden. Dabei unterscheidet man in
hallux
(das ist der große Onkel) und digitus II - IV (was die anderen
Zehen bezeichnet und wiederum die Ignoranz dieser deutlich macht) und eben
digitus minimus (die kleine Zehe).
Weiterhelfen
kann das allerdings nicht, sondern bestätigt nur die Benachteiligung der
"unbekannten/-nannten Zehen". Also ist wohl doch der Laie
gefragt...
Im
Internet findet man unter http://www.terzio.de/loewenzahn/nachgefragt/antwort31.htm
schon mal 3 junge Leute, die sich dazu schon mal Gedanken gemacht
haben und folgendes propagieren:
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Der Zeh -
das unbekannte Wesen |
Katrin:
Ich
hab zwei Beine, ziemlich kleine, an denen hängt noch je ein Fuß.
Die Füße haben je fünf Zehen,
von jedem einen schönen Gruß!
Der größte ist der GROßE ONKEL,
der ist ganz dick und breit,
daneben ist der ZEIGEZEH, ich zeig ihn dir,
sag nur Bescheid.
Der MITTELZEH sitzt mittendrin,
der hat's im Winter wärmer,
der RINGZEH ist da schlechter dran,
der ist an Wärme ärmer.
Als letztes noch der KLEINE ZEH,
das fünfte Rad am Wagen,
der ist ein wenig kümmerlich
und traut sich nichts zu sagen.
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Hanna
nennt ihre Zehen:
Großer Onkel
Kleine Tante
Autsch
Knuddel
Kleiner Zeh
und
bei Marie-Louise heißen die Zehen am Fuß:
1. großer Otto
2. langer Lulatsch
3. Sandwich-Zeh
4. großer Bruder
5. kleiner Knirps |